Das IDTF Berlin 2005 - Ein Rückblick
Vor mehr als 70.000 begeisterten Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion ging am 20.05.2005 das Internationale Deutsche Turnfest Berlin 2005 mit einem letzten fulminanten Höhepunkt zu Ende - der Stadiongala.

Prominente Redner wie Bundesinnenminister Otto Schily, DTB-Präsident Rainer Brechtken und Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, zogen gleich zu Beginn der Stadiongala eine durchweg positive Bilanz des IDTF 2005. Die Zahl von über 900.000 Besuchern hätte alle Erwartungen übertroffen. Besonders bedankten sich alle Redner – unter großem Jubel der Zuschauer – für die herausragende Stimmung unter den Turnerinnen und Turnern und die Hilfe der zahlreichen Freiwilligen, die den reibungslosen Ablauf dieses Riesen-Spektakels überhaupt erst möglich gemacht haben. Im Anschluss an diese Eröffnungsworte ließen sich die Zuschauer von den Showvorführungen verzaubern. Nach einer unglaublichen Woche voller Aktivitäten, Wettkämpfe und Partys wurde im bunt erleuchteten Oval des Stadions noch einmal richtig gefeiert. Die Zuschauer sahen eine mitreißende Abschlussveranstaltung, ein gigantisches Kaleidoskop großer und emotionaler Bilder. Über 6.200 Mitwirkende ließen in zahlreichen - überaus kreativ gestalteten und choreografisch sehr harmonisch "durchgestylten" - Darbietungen Kunst und Sport miteinander verschmelzen. Das Motto des Turnfestes „Berlin bewegt uns“, das die Turnfestteilnehmer bereits die ganze Woche begleitete, wurde eigens für die Stadiongala neu interpretiert und choreografiert. Zweimal - zu Beginn und zum Abschluss der Gala - interpretierte die Band Josie den Turnfestsong "Berlin bewegt uns", und 70.000 sangen und tanzten mit. In der etwa zweistündigen Schlussfeier wurden in zwölf Showdarbietungen die unterschiedlichen Facetten der Stadt und der Turnbewegung dargestellt. Enthusiatisch feierte das gesamte Stadion bei allen Vorführungen mit – es wurde geklatscht, gejubelt, getanzt und gelacht. Und so zeigte sich auch immer wieder, wer der eigentliche Star des Abends war: Die Turnfestteilnehmerinnen und -teilnehmer selbst, ob auf dem Rasen, in den Katakomben oder auf den Zuschauerrängen. Und dementsprechend wurde auch gefeiert – die Stimmung im ganzen Stadion kochte schon lange, bevor ein abschließendes Riesen-Feuerwerk den Berliner Nachthimmel erhellte und einen wahrlich fulminanten Schlusspunkt unter die Stadiongala setzte. Kein Zweifel: Solch eine unvergleichliche Stimmung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die nationalen und internationalen Gäste mit nach Hause nehmen und in die Vereine tragen mit der großen Botschaft der Gemeinschaft und des gemeinsamen Turnens, das eben nur die Turn- und Sportvereine bieten können. Resümiert man die Turnfestwoche vor dem Hintergrund dieser berauschenden und bewegenden Stadiongala, dann wird recht deutlich, wie gut das Motto des Berliner Turnfestes gewählt war. Die Turnerinnen und Turner haben Berlin tatsächlich in einer wunderbaren und vielfältigen Weise eines sportlichen und gemeinschaftlichen Miteinanders bewegt und geprägt, ließen sich zugleich von den sportlichen und kulturellen Angeboten und Events in der Stadt bewegen!
Doch auch von der Turngemeinde Schötmar gibt es noch erfreuliches zu berichten. Wie bei den vergangenen Turnfesten auch waren diesmal wieder Teilnehmer beim Wahlwettkampf (Leichtathletik) und beim Freizeitvolleyballturnier am Start und belegten folgende Platzierungen:
Achim Oberwöhrmeier (WWK 40-44) : Platz 15 von 104 Startern
Karl Heinz Menzel (WWK 55-59) : Platz 135 von 184 Startern
Brigitte Menzel (WWK 50-54) : Platz 127 von 165 Startern
Daniela Menzel (WWK 19-29) : Platz 102 von 161 Startern
Ralf Menzel (WWK 19-29) : Platz 212 von 383 Startern.
Die Volleyballmannschaft (Mixed 19+) belegte nach Ausscheiden in der 3. Runde den 45 Platz von 238 teilnehmenden Mannschaften.